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Die Zukunft der Personalisierten Ernährung: Sind VerbraucherInnen und Food-Industrie schon bereit dafür?

Nach Plant-based scheint Personalisierte Ernährung ganz klar die nächste Disruption zu sein. Auch im Nutrition Hub-Trendreport „Ernährung 2021“ steht Personalisierte Ernährung schon auf Platz zwei der zehn wichtigsten Trends. Die Investmentbank UBS schätzt, dass im Jahr 2040 Produkte und Dienstleistungen im Wert von 64 Mrd. US-Dollar im gesamten Bereich "Personalisierte Ernährung" umgesetzt werden könnten.

04 Nov 2021
EIT Food Central

 

Was ist personalisierte Ernährung? 

Personalisierte Ernährung umfasst einen weit gefassten und sehr großen Rahmen: die persönliche Einkaufsliste, eine digitale Anamnese mit anschließenden Ernährungsempfehlungen oder auch personalisierte Lebensmittel. Wie schnell wird sich die Personalisierte Ernährung in den kommenden Jahren entwickeln und was fällt wirklich darunter? Vergleicht man die verschiedensten Studienergebnisse miteinander, zeigt sich dabei vor allem eine Gemeinsamkeit: Menschen können sehr unterschiedlich auf einzelne Nährstoffe reagieren. Bei manchen Menschen schießt der Blutzuckerspiegel durch die Decke, bei anderen Personen lässt sich nur ein leichter Anstieg beobachten. Und dass obwohl beide das Gleiche gegessen haben.  

Nutzen personalisierter Ernährung

Dr. Georg Schirrmacher, Direktor bei EIT Food Central dazu: „Personalisierte Ernährung hat ein riesiges Potential: Wir essen alle mindestens dreimal am Tag. Dabei könnte man viel richtig und besser machen in Sachen Gesundheit mit zielgerichteter Ernährungsplanung: individuelle Risikofaktoren ausschließen, Darmkrankheiten metabolisches Syndrom und Diabetes Typ 2 verhindern, eben besser essen was dem individuellen Menschen wirklich schmeckt. EIT Food arbeitet dazu europaweit, um in diesem Bereich die Innovationen schneller an den Markt zu bekommen, z.B. mit Unterstützung von Start-ups aus diesem Bereich.“ 

Das richtige Geschäftsmodell 

Das Whitepaper "Personalized nutrition - Finding the right Business Model to overcome the Valley of Death" erforscht sowohl die grundlegenden Treiber der Bewegung für personalisierte Ernährung, als auch einige neue Geschäftsmodelle, die unserer Meinung nach Marken dabei helfen, das "Tal des Todes" zu überwinden und Personalisierte Ernährung von der Nische zum wirklichen Massenmarkt zu bringen. Das "Tal des Todes" beschreibt die Phase zum Lebenszyklus eines Startups, in dem es zwar eine Finanzierung hat und in Betrieb ist, aber noch keine Umsätze erzielt. Es ist auch die Phase, in der viele Frühphasen-Unternehmungen leider scheitern. Obwohl sich der Begriff meist auf Startups bezieht, müssen auch die Innovationslabors der großen Marken und Hersteller sich mit dem "Tal des Todes" auseinandersetzen. Wie bei der Entwicklung neuer Produkte und Diensleistungen, und erst recht in der Kategorie der personaliserten Ernährung.

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